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Tonbildung: Geschichten sagen mehr als 1000
Worte:
Der
eine Ton:
In Armenien - im Süden dessen, was einmal die Sowjetunion gewesen
ist - lebte im 18. Jahrhundert ein Ehepaar. Der Mann war ein Cellospieler
- einer der Großen seiner Zeit, der alles, was bis damals
für sein Instrument komponiert worden war, virtuos beherrschte.
Je älter aber er wurde, desto weniger spielte er und desto
mehr legte er darauf Wert, dieses wenige in höchster Vollendung
der Tongebung zu spielen.
Als er nun ganz alt war, spielte er nur noch
einen einzigen Ton, diesen jedoch so wunderbar, wie man es nie zuvor
von einem Cello gehört hatte. Seiner Frau war das langweilig,
täglich stundenlang der gleiche Ton! Schließlich wußte
sie, welch begnadeten Cellospieler sie zum Mann hatte. Nun geschah
es, dass in diese kleine armenische Stadt eines Tages ein Orchester
kam und ein Konzert gab. Die Frau ging voller Erwartung hin, hörte
erregt zu, kehrte begeistert zurück und berichtete ihrem Mann:
"Es waren sehr viele Cellisten in dieserm Orchester, und sie
spielten rauf und runter, viele verschiedene Töne - und du
spielst immer nur den einen Ton." Darauf der Mann: "Sie
suchen den Ton" (Sufi).
Stilistik:
Folgende Stilistiken werden im Unterricht
gelehrt (Rhythmik - Solo - Improvisation): Rock - Pop - Blues
- Metal - Funk - Soul - Jazz
Rhythmik:
Rhythmik wird anhand stiltypischer Rhythmiken
der Stilistikstücke erlernt.
<weiter>
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